Bienenwachskerzen auf dem Bauernhof gefunden

Kerzen aus Bienenwachs sind wirklich etwas besonders edles. Echte Bienenwachskerzen sind aus 100% reinem Bienenwachs. Das einzige was noch dazu kommt, ist ein Docht, der im Normalfall aus Baumwolle besteht. Doch wo kommt dieses edle Wachs genau her? Und wie wurden diese Kerzen in frühen Jahren hergestellt?

bienenwachskerzen

Bienen haben spezielle Drüsen in ihrem Körper, die für die Produktion des Wachses verantwortlich sind. Gewissermaßen ist es, als würden die Bienen das Wachs ausschwitzen. Das Wachs benötigen die Bienen zum Bau der Waben. Waben werden dafür gebaut, um Honig zu lagern, und um die Jungtiere darin aufzuziehen. Je nachdem was die Bienen dieses Bienenstocks an Nahrung zu sich nehmen, ändert sich die Farbe des produzierten Wachses.

Um eine Kerze herzustellen muss erst einmal das Bienenwachs separiert werden. Das geschieht, indem man es wie schon damals in einem Topf erwärmt, und es somit einschmilzt. Das Wachs das nun flüssig wird, ist allerdings noch voller Verunreinigungen, und hat eine bräunliche Farbe. Diese Schwebeteilchen kann man nun entweder durch längeres kochen, oder durch filtern von dem reinen Bienenwachs lösen. Zur Verarbeitung des Wachses zu fertigen Kerzen gibt es dann zwei Möglichkeiten. Die einfachste ist wohl, das flüssige Wachs in eine Form zu gießen. Der Docht muss natürlich mit in den Guss. Eine weitere Methode ist es das Wachs in ein flaches ebenes Gefäß, mit einem Dicken von ungefähr einem halben Zentimeter auszugießen, und leicht verfestigen zu lassen. Die somit entstandene Platte, kann nun um einen Docht gerollt werden. Beide Arten der Herstellung haben sich über ein Jahrhundert nicht verändert. Allerdings bleibt darauf zu achten, das Kerzen früher aus 100% Bienenwachs bestanden. Heute muss man jedoch auf ein Siegel achten welches das beweist. Denn es werden gerne Paraffine oder billigere Wachse mit untergemischt, um den Preis der Herstellung zu drücken. Auch Duftstoffe und Öle finden in den Kerzen heutzutage immer wieder Verwendung.

Bildquelle: edoneil – iStockphoto.com

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