Häh? Was ist denn ein Resthof?

Fragend schaute uns ein Freund an und zog die Augenbrauen hoch: “Häh? Was ist denn ein Resthof?” — Nun, auch wenn ich nicht weiß, ob es wirklich eine offizielle Begriffsdefinition zum Resthof gibt, handelt es sich dabei um einen Bauernhof ohne landwirtschaftliche Funktion. In den meisten Fällen sind Resthöfe ländlich gelegen, haben ein großes Grundstück und bestehen aus einem Haupthaus und einem oder mehreren Nebengebäuden (Ställe, Scheunen, Schuppen).

Je nach Region, Alter und Zustand der Gebäude können Resthöfe aber sehr unterschiedlich aussehen. Der hübsch renovierte Fachwerk-Kotten in Westfalen, ein ehemaliger Bauernhof aus der Wendezeit in Mecklenburg-Vorpommern oder ein völlig in sich zusammen gefallenes Häufchen Elend in Hintertupfingen, das sich malerisch in die Landschaft einfügt und durch seine beeindruckende Auffahrt besticht.

Egal, welches Bild Ihr von einem Resthof habt: Mit einem landwirtschaftlich genutzten Bauernhof haben Resthöfe nur noch wenig gemein. Meistens wurden die Ackerflächen und dazu gehörende Ländereien bereits verkauft oder verpachtet. Dennoch ist das Grundstück manchmal einige Hektar groß und weitläufig mit Wiesen und kleinen Wäldchen angelegtö Oftmals macht gerade das Grundstück einen Resthoft so interessant.

Einen Resthof verfallen zu lassen, ist viel zu schade. Es gibt viele, die davon träumen, einen Resthof zu kaufen, zu sanieren oder zu renovieren. In diesem Weblog geht es genau darum: Resthöfe restaurieren und wieder herzustellen. Wem das zu anstrengend ist, der kann ja einfach ein Haus mieten

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